Das Europäische Zentrum für Terrorismusbekämpfung und Nachrichtdienst, Deutschland und Niederlande –ECCI
Foto zeigt Neukölln-Imam mit Hamas-Funktionär
Foto-Eklat in Skandal-Moschee!
Bild . Berlin – Wie weit gehen Berlins Politiker auf Islamisten zu? Ein Zoff am Freitag könnte darauf Hinweise geben: Da trafen sich die Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl (20. September) zu einer Islam-Gesprächsrunde bei einem umstrittenen Moschee-Verein in Neukölln.
Obwohl die Moschee vom Berliner Verfassungsschutz lange Zeit der Muslimbruderschaft zugeordnet wurde, hatten Grüne, SPD und Linke auf die Einladung des Rats der Imame in der Dar-Assalam-Moschee freudig zugesagt, während die Berliner CDU das Event boykottierte (Spitzenkandidat Stefan Evers: „Mit Islamisten redet man nicht über Demokratie“). Die AfD wurde nicht eingeladen.
Und die FDP? Ihr Kandidat Christoph Meyer (50) ging hin und nahm kein Blatt vor den Mund, sondern ein mitgebrachtes Foto. Er präsentierte plötzlich: mögliche Belege für Hamas-Verstrickungen des Moschee-Vorstehers!
Das ist Imam Sabri mit dem damals führenden Kopf der Hamas in Deutschland“, erklärte Meyer dazu. Auf dem Bild zu sehen: ein älteres Foto des Hausherrn der Moschee, Imam Taha Sabri. Er ist Vorsteher der Dar-Assalam-Moschee bzw. dessen Trägervereins Neuköllner Begegnungsstätte (NBS), wo die Dialogrunde stattfand. Ebenfalls im Bild: Hamas-Top-Funktionär Amin Abu Rashid, Europas Top-Spendensammler für die Terrororganisation. Er wird gesucht und hat sich mittlerweile in der Türkei abgesetzt.
Das mitgebrachte Foto des FDP-Manns: Es zeigt ganz links Amin Abu Rashid, Haupt-Spendensammler für die Hamas in Europa (hat sich mittlerweile aus Deutschland in die Türkei abgesetzt). Der Neuköllner Imam Taha Sabri ist der Zweite von rechts.
Moderatorin will Politiker stoppen
Meyer ins Mikro: „Wenn wir uns ehrlich machen wollen, wenn wir darüber diskutieren wollen, dass zum Beispiel keine klare Abgrenzung zum 7. Oktober …“ – doch die Moderatorin unterbrach ihn und wollte ihm das Wort entziehen. Außerdem warf sie ihm Effekthascherei für die Medien vor – als hätte sie den Eklat schon befürchtet.
Doch Medien waren kaum da, weil der Moscheeverein sie in vielen Fällen nicht zugelassen hatte. Auch BILD hatte eine Absage erhalten (Begründung: „Akkreditierung schon abgeschlossen“), zudem wurde ein angekündigter Livestream kurzfristig „aus technischen Gründen“ abgesagt. BILD wurden jedoch private Aufnahmen der Veranstaltung zugespielt.
Anders als angekündigt, wurde die Veranstaltung am Ende nicht im Internet gestreamt (ausgestrahlt). Auch wurde kaum Presse zugelassen – auch BILD kassierte eine Absage auf die Bitte, einen Fotografen schicken zu dürfen
FDP-Meyer ließ sich weder von der Moderatorin noch vom unruhigen Publikum aufhalten. „Ich möchte nicht, dass Sie mich unterbrechen, sondern ich möchte genau diese Auseinandersetzung führen!“ Er verwies darauf, dass die Runde eben noch kritisiert hatte, dass sich die CDU vor der Debatte weggeduckt habe – das tue er nicht.
Andere Kandidaten schweigen
Schließlich stoppte Linken-Kandidatin Elif Eralp den Talk über Terror – und bekam vom Moschee-Publikum lauten Applaus. „Man muss über muslimisches Leben sprechen können, ohne über religiösen Extremismus zu reden. Dafür sind wir hier“, sagte sie. Und später: „Ich finde, wir reden viel zu wenig über antipalästinensischen Rassismus in dieser Stadt.“
Grünen-Frau Bettina Jarasch beklagte, Meyer werfe dem Imam „Kontaktschuld“ vor. Und von BILD nach dem Hamas-Foto gefragt, sagte SPD-Mann Steffen Krach nach der Veranstaltung: „Habe ich von der Bühne aus nicht gesehen. Weiß nicht, was drauf ist – sorry.“ Beide hatten in der Runde auch den CDU-Boykott kritisiert und betont, man dürfe keine Dialogveranstaltung absagen, nur weil auch Extremisten im Raum sein könnten.
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